Theater/Kunst und Musik

Three Pennies in Detroit

Detroit - eine Stadt, die weithin bekannt ist für den Aufstieg und Fall einer Autoindustrie. Die Konsequenzen:  Arbeitslosigkeit, Abwanderung wohlhabender Bevölkerungsschichten, leere Stadtkassen, eine schlecht funktionierende Verwaltung, ein schwaches Bildungssystem, Leerstand und Verwahrlosung von Gebäuden.

Die Folgen: Kriminalität, Drogen, ethnische Konflikte, Gewalt, Armut, sichtbarer Verfall.

Was passiert im Zuge der Veränderung von Städten mit den Menschen?

Wer profitiert und wer leidet darunter?

Wie geht es denen, die ihre Arbeit verlieren?

Was macht der Umbruch mit dem Stadtbild, den Menschen, ihrer Lebenssituation?

Wie zeigt sich die Armut in den Städten?

Wer sind die Menschen, die abgehängt werden?

Welche Biografien haben sie?

Wie stehen diejenigen dazu, die von all dem profitieren?

PREMIERE: 30. Januar 2019, 10:30 Uhr

Weitere Aufführungen:

30. Januar 2019,  12:00 Uhr

31. Januar 2019,  10.30 Uhr und 12:00 Uhr

Wo: Im Theaterraum der Refik-Veseli-Schule, 4. OG Hauptgebäude

Und wo sehen wir „Detroit“ in Berlin?

In der neuen Theaterproduktion der Refik-Veseli-Schule Three Pennies in Detroit nähern sich 13 Jugendliche aus den 7. Klassen diesem Thema.

Mit Schauspiel, Tanz und Musik begeben sie sich auf die Suche nach ihrem Detroit in Berlin, beleuchten Texte von Bertolt Brecht und entwickeln dabei ihr eigenes künstlerisches Material. Arbeitslosigkeit, Einsamkeit, Gentrifizierung, Spekulation, Obdachlosigkeit, Kriminalität und Sehnsucht verbinden sich auf der Bühne auf poetische Weise.

„Denn wie man sich bettet, so liegt man. Es deckt einen keiner da zu. Und wenn einer tritt, dann bin ich es, und wenn einer getreten wird, bist du’s.“ (B.Brecht, Mahagonny)


Künstlerische Begleitung:

Anja Scheffer (Theater, Regie)

Sven Seeger, Anna Nemeth (Tanz, Choreographie)

Barnim von Zittwitz (Musikalische Unterstützung)

Giles Schumm (Visual Design, Musikalische Begleitung)

Für weitere Informationen kontaktieren Sie Silke Ballath/ Kulturagentin: ' ); // -->Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. "> Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Projektbegleitung:

Kulturbeauftragte: Christine Jaeger

Kulturagentin: Silke Ballath

Das Projekt wird unterstützt durch das Programm Kulturagenten für kreative Schulen Berlin.





MACHT MACHT MACHT

oder „Wo gehöre ich dazu?"

Binden verbinden Bund zusammenbinden einbinden festbinden abbinden verbunden...

Woher komme ich und wo gehöre ich hin?

Was ist eine Gruppe? Welcher Gruppe gehöre ich an und welcher nicht?

Wer ist drin und wer muss draussen bleiben?

Warum bin ich ein- oder ausgeschlossen? Wer, wo, wann, warum und in welchen gesellschaftlichen, politischen, familiären und anderen Zusammenhängen? Was bedeutet Macht und Herrschaft?

Die Klasse 9.2 der Refik-Veseli-Schule geht diesen Fragen und Themen in der neuen 2-wöchigen Theaterproduktion mit Szenen, Musik, Choreografien, Sprechchören und Videos auf die Spur. Unterstützt werden die Jugendlichen dabei von Anja Scheffer und Rainer Untch (sideviews e.V.), Oliver Scheffer (B.SIDE Productions) sowie ihren Klassenlehrer*innen Simon Groscurth und Ayten Han. 

MIT TEXTEN AUS

Iphigenie auf Tauris (Johann Wolfgang von Goethe)

Faust I (Johann Wolfgang von Goethe)

Wilhelm Tell (Friedrich Schiller)

sowie Eigenproduktionen

PRÄSENTATION

Freitag, den 29. Juni um 12h und um 14h30 im Theaterraum der Refik-Veseli-Schule

ORT

Refik-Veseli-Schule

Theaterraum: 4. OG

Skalitzer Str. 55

10997 Berlin

KONTAKT

Silke Ballath/ Kulturagentin



Circle of Life / Spiel des Lebens

Wer bin ich? Welche Wünsche haben meine Eltern für mich? Und wie möchte ich leben?

Ausgehend von einem jüdischem Ritualgegenstand, dem Tora-Wimpel, entwickelt die Klasse 9.2 der Refik-Veseli-Schule gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Alexandra Gebhardt und Maja Peters, sowie den Künstler*innen Anja Scheffer, Hendrik Scheel und Seraphina Lenz eine performative Ausstellung zu den gesellschaftlichen Themen Identität, Community, Liebe, Gender, Migration.

Welche Geschichten kann der Tora-Wimpel hierzu erzählen? Welche Formen, Übersetzungen und Spiele lassen sich dazu finden und wie verhalten sich Raum, Objekt und Interaktion?

Wir laden Sie herzlich zu unserem Circle of Life / Spiel des Lebens ein, einem Spiel, das die Schüler*innen der 9.2 derzeit für Sie entwickeln.

Die Premiere findet am 22. März 2018 um 11:30 Uhr statt,

eine weitere Aufführung um 13:00 Uhr.

Ort: Auditorium, Erdgeschoss neben dem Glashof

Jüdisches Museum Berlin

Lindenstraße 9-14

10969 Berlin

Kontakt: Silke Ballath/ Kulturagentin: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Das Projekt ist eine Produktion im Rahmen des Theaterprofils der Refik-Veseli-Schule, in Kooperation mit Künstler*innen von sideviews e.V., mit dem Programm Kulturagenten für kreative Schulen sowie dem Jüdischen Museum Berlin.


Ausstellung der APP durch X-BRG! beim Jugendforum denk!mal ’18

Bereits zum zweiten Mal in wenigen Jahren war unsere Schule bei der Ausstellung des Jugendforums denk!mal im Berliner Abgeordnetenhaus vertreten. Diese besondere Chance und Auszeichnung erhielt dieses Jahr der digitale Stadtspaziergang „App durch X-BRG“ der Geschichtswerkstatt des 10. Jahrgangs in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Berlin.

Die App durch X-BRG! ist ein von Schülern entwickelter und programmierter digitaler Stadtspaziergang durch Berlin-Kreuzberg zu Orten des Widerstands. Sie führt zu sieben Orten und Menschen entlang der U-Bahnlinie 1. Sie ist kostenlos, interaktiv und multimedial. Auf dem Smartphone oder dem Tablet werden die User durch Aufgaben, Quizes und Geschichten kreuz und quer durch Kreuzberg zu spannenden Orten des Widerstands von früher und heute geführt.

Bei denk!mal werden selbstgestaltete Projektergebnisse von Berliner Schüler*innen gezeigt. Die Ausstellung war vom 29.1.18-9.2.18 geöffnet und erinnert an die Opfer der Verbrechen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Das Motto der diesjährigen Veranstaltung lautete „Von dir – nicht von gestern"

Interesse geweckt? Hier geht es zu einer kurzen Installationsanleitung.

LINK zur Infokarte als PDF


 
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