Veseli Press



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Macht mit beim Kreativwettbewerb! Tolle Preise winken

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Kreativ-Wettbewerb

Jedes Jahr nehmen sich mehr als 1.000 Jugendliche das Leben. Ein Berliner Projekt, das durch die Stiftung Telefonseelsorge initiiert wurde, macht Selbstmord zum Thema seines Wettbewerbs "Suizid ist nicht die Lösung". Bei diesem Wettbewerb geht es darum, was man jemandem sagen kann, bei dem man den Eindruck hat, für ihn bestehe die Gefahr, dass er sich etwas antut.
Das kann auf unterschiedliche Art und Weise geschehen. Beispielsweise durch einen Song, einen Text, einen Comic oder Cartoon, eine Fotostory oder ähnliches. Kreativ sollte man dabei schon sein. Der Beitrag sollte bis zum 19 Juni, dies ist der letzte Tag in diesem Schuljahr, eingereicht werden.
Eine prominente Jury wählt die besten der Einsendungen aus und verleiht die Preise. Die Gewinner bekommen jeweils 100 € für sich und 100€ für die Klassenkasse.
Aber jeder gewinnt: Alle Teilnehmer werden im September zu einem Kinoabend eingeladen.

Weitere Infos unter: www. suizid-ist-nicht-die Lösung.de

Als Beiträge haben sich im Kurs bereits ergeben:

Suizid ist nicht die Lösung

Selbstmord ist niemals die richtige Entscheidung. Die Menschen, die Selbstmord begehen, sind meist so alt wie wir und in diesem Alter sollte man eigentlich keine Probleme haben. Wir sollten alles schätzen und für alles dankbar sein. Jeder hat Probleme aber es gibt nie einen Grund, sich das Leben zu nehmen. Jedes Problem hat eine Lösung.  Es gibt immer einen anderen Weg aus den Problemen als Selbstmord.  Wenn es keine Lösung gibt, hilft es meist, sich jemandem, der einem nahesteht, anzuvertrauen.

Aysesnur 8.3


Sei einfach wegen allem glücklich.

Mach dir keinen Kopf um die "Probleme", die du hast.

Wir sagen immer, wir haben Probleme, aber nein, wir haben keine.

Gott sei Dank haben wir unsere Familie, das ist das Allerwichtigste.

Wir haben fast alles, wir haben ein Luxusleben.

Deshalb sei glücklich und schätze die Sachen, die du hast.

Selinay 8.3


Polizei kontrolliert Autofahrer beim Rechtsabbiegen

Der tote Radfahrer am Mehringdamm vor wenigen Tagen war einer zuviel.17 Radfahrer kamne im letzten Jahr im Straßenverkehr in Berlin ums Leben. Nun hat man sich bei der Polizei dazu durchgerungen, abbiegende Kraftfahrzeuge zu kontrollieren. Nach den unzähligen Kontrollaktionen von Radfahrern, deren Räder auf Verkehrstüchtigkeit untersucht worden waren, finden jetzt Aktionen zum unfallträchtigen Rechtsabbiegen von Kraftfahrzeugen statt. Laut Berliner Zeitung vom 29. März wird bei der Aktion nur darauf aufmerksam gemacht, Vorsicht beim Abbiegen walten zu lassen. Es sind erst mal keine Strafen geplant. So achtet die Polizei besonders darauf, dass beim Abbiegen nicht nur in den Rückspiegel geschaut wird, sondern auch der Blick über die Schulter erfolgt.

Ist Radfahren in Berlin riskant?

Viel diskutiert wird in letzter Zeit über einen Antrag zu einem Volksentscheid, der das Radfahren in der Stadt sicherer machen soll. Der Antrag soll, laut Berliner Zeitung vom 13. Januar erst einmal nicht zugelassen werden. Grund sind laut Berliner Zeitung Vorhaben, die über den Bund geregelt werden und daher nicht Landessache sind. So sind die verbreiterten Radwege, die sogar abgetrennt werden sollen, nicht durch das Land zu beschließen. Uns stellen sich die Fragen, welche Unfallursachen über haupt für Radfahrer besonder herausstechen. Wir befragten erst einmal unsere Mitschüler. Hatten sie bereits gefährliche Situtationen im Berliner Verkehr als Radfahrer zu überstehen? Wir haben deshalb eine kleine Umfrage gestartet. Leider war der Rücklauf sehr gering. Womöglich trägt das gut ausgebaute  Netz der öffentlichen Verkehrsmittel dazu bei, dass nur wenige Schüler mit dem Rad fahren. Oder ist dies schon die Folge, des als riskant erlebten Radfahrens in Berlin? Wir schauten uns schließlich die Verkehrsunfallstatistik von Berlin an.

Die unten stehende Grafik wurde von uns aus den Daten der Verkehrsunfallstatistik des Landes Berlin erstellt. Schaut man sich die grafische Darstellung über die Jahre an, dann fällt auf, dass die Tendenz beim Gesamt verkehr stärker fallend ist  als die Tendenz beim Radverkehr.
Es interessierte uns weiter, welche Ursachen für die Unfälle mit Radlern verantwortlich sind.

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Die Grafik, die wir aus den Daten der Verkehrsunfallstatistik 2016 angefertigt haben, bestätigt die Meldungen über Unfälle mit Radlern in der Presse. Besonders häufig wird dort das unvorsichtige Rechtsabbiegen von Kraftfahrzeugen, besonders LKW genannt. Der Anteil dieser Ursache ist beinahe dreimal so groß, wie die zweitgenannte Ursache, "Fehler beim Aussteigen".

Unser Urteil lautet: Beim Radfahren in Berlin gibt es noch erheblichen Verbesserungsbedarft. Besonders das Abbiegen von LKW gefährdet die Radfahrer. dort müsste angesetzt werden, um das Radfahren in der Stadt sicherer zu machen.


"Is mir egal!"

Is mir nicht egal!
Der Viral-Hit "is mir egal" machte sowohl die Berliner Verkehrsbetriebe als auch Sänger und Comedian Kazim Akboga deutschlandweit bekannt. Wie bekannt wurde, ist Aboga überraschend verstorben. Er hatte in letzter Zeit psychische Probleme und war deswegen auch in Behandlung im Krankenhaus.
Kazim Akboge#a nahm 2005 an der TV-Show DSDS teil und schrieb den Hit "Is mir egal". Im Dezember 2015 wurde der Song zum Werbehit der BVG und ging binnen kürzester Zeit viral.

Selinay, 8.3


Unsere Exkursion zu einem Internet-Unternehmen

In Berlin gibt es immer mehr Unternehmen, die mit dem Internet ihr Geld verdienen. Viele davon gründen auf einer neuen Geschäftsidee und wachsen in kurzer Zeit stark (start up). Wir hatten uns solch ein Start-up-Unternehmen in Berlin ausgesucht und machten eine Exkursion dorthin. Der Weg führte uns nach Charlottenburg zu einem Gewerbeblock. Unser start-up-Unternehmen belegt die ganze obere Etage in diesem Block. Am Eingang sind die Sachen zu sehen, mit denen das Unternehmen sein Geld verdient: ansprechende Produkte, die meistens einzeln oder in Kleinserie von handwerklich geschickten, kreativen Personen ausgedacht und realisiert wurden. Sie finden sich auf einem Regal und wirken wie ein kleiner Verkaufsstand.

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DaWanda wurde genau vor 10 Jahren in Berlin gegründet. Claudia Helming startete ihr Unternehmen in ihrem Wohnzimmer. Seitdem ist DaWanda mehrmals umgezogen und beschäftigt heute rund 200 Leute.Wir hatten unsere Fragen dem Unternehmen vorab geschickt. Die Gründerin, Claudia Helmig hatte die Fragen beantwortet. Nun half uns die für die PR-Mitarbeiterin Wenke Heuts weitere Fragen zur klären.

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SZ: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, DaWanda zu gründen?

Claudia Helmig gab dazu an, dass sie bei einem Aufenthalt in Russland, Geschenke für Freunde in Deutschland gesucht habe. Auf Märkten sei sie fündig geworden und habe etliches für ihre Freunde mitgebracht. Die Idee, selber etwas zu machen, sei dabei entstanden. Leider seien die Ergebnisse nicht so toll gewesen. Deswegen habe man sich dazu entschlossen, Leute eine Plattform zu geben, die schöne Dinge in Kleinserie herstellen. DaWanda war geboren.

SZ: Wie sind Sie auf den Namen DaWanda gekommen?

Claudia Helming teilte uns dazu mit, dass sie einmal bei einer Recherche im Internet zufälllig auf den Namen gestoßen sei. Der Name stamme aus dem Afrikanischen und bedeute "die Einzigartige".

SZ: Wollten Sie auch schon als Kind ein Unternehmen gründen?

Claudia Helming: Sie wollte als Kind Nonne, Kindergärtnerin oder Köchin werden.

SZ: Ist es für Frauen schwieriger, ein Unternehmen zu gründen?

CH: In der Technik-bestimmten Internetbranche sei das bestimmt der Fall. Claudia Helmig habe sich damals viele Gedanken über die geschlechtsbedingten Unterschiede gemacht.

SZ: Was würden Sie einer Frau empfehlen, die ein Unternehmen gründen möchte?

CH: Do it! Einfach anfangen.

SZ: Wie finden Sie Berlin als Standort für Unternehmensgründung?

CH: Berlin ist super! Man kann hier gut leben. Multikulti ist gut für das Unternehmen, außerdem gibt es in Berlin viele Entwickler(Programmierer).

SZ: Welche Produkte aus dem Angebot von DaWanda mögen Sie besonders?

CH: Den immerwährenden Kalender mit beschreibbarer Rückseite, die Herzschlagketten und das gestickte Portrait.

Wir bedanken uns bei Frau Heuts und bei Frau Helmig dafür, dass Sie uns dieses Interview ermöglicht haben.


Das neue Team der Veseli-Press

Wir wollen die Veseli-Press weiter machen. Gerne nehmen wir eure Vorschläge für Themen auf. Wir haben uns in Texten, die auf kleinen Interviews grüden, gegenseitig portraitiert. Wir sind das neue Team der Veseli-Press:


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Leo portraitiert Aenne:

-Aenne, wann bist Du geboren?

-06.Oktober 2004

Was sind Deine Hobbys?

-Zeichnen.

Warum bist Du zur Schülerzeitung gekommen?

-Zufall!

Möchtest Du in ein anderes Land ziehen?

-Spanien.

Was magst Du nicht an Berlin?

-Manchmal ist mir doe Stadt zu groß und zu stressig.

Danke für das Interview, Aenne.

Aenne portraitiert in einer Art Glosse ihren Schulkameraden Leo.

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Leo ist ein geborener Berliner. Seine Lieblingstiere sind Hunde und seine Lieblingsfarbe ist blau. Leo ernährt sich vorwiegend von Gummibärchen. Sehr gerne spielt er Tennis.
Seit zwei Jahren ist Leo an der Refik-Veseili Schule und findet laut Aussage die Schule ganz ok. . Leo wollte gerne in die Schülerzeitungs-AG, da sein Kumpel Mohammed sich bereits dort engagiert. Gerne würde er in der Zeit bei der Schülerzeitung über Pokemon schreiben.
Hätte er einen Wunsch frei, so würde er sich für eine Yacht entscheiden.

Danke für das Interview, Leo.

Mohammed portraitiert Ibrahim

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Wann bist Du geboren?

-15.Juni 2003

Wo bist Du geboren?

-In Berlin.

Was ist Dein Lieblingsessen?

-Pizza.

Was ist Dein Hobby?

Zeichnen.

Wer ist Dein Lieblingsstar?

-Yuno Gaasai

Danke, Ibrahim, für das Interview.


Ibrahim portraitiert Mohamed.

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Geburtstag?

-31. Mai 2003

Warum hast Du Dich für die Schülerzeitung entschieden?

-Weil man am Computer arbeiten kann.

Wieso hast Du Dich für unsere Schule entschieden?

-Weil ich früher in der Nähe gewohnt habe.

Wie gefällt es  Dir in Berlin?

-Es könnte besser sein.

Möchtest Du in ein anderes Land ziehen?

-Bis ich mit der Schule fertig bin, nicht.

Welches Tier ist Dein Lieblingstier?

-Gorillas, da sie sehr stark sind.

Deine Liebliungsfarbe?

Grün.

Deine Lieblingsserie?

-Meine Lieblingsserie ist: Instant Moon.

Was auf der Welt würdest Du gegen nicht anderes tauschen?

-Meine Familie würde ich gegen nichts anderes in der Welt tauschen.

Deine Hobbys?

-Ich hänge gerne mit meinen Freunden ab und spiele gerne.


Heute startet die SZ-AIG Coool!Cool

Zum neuen Schuljahr startet die Schülerzeitung an unserer Schule mit einer neuen Mannschaft. Neue Themen und Herausforderungen erwarten uns. Herzlich willkommen!

Wir begrüßen euch zur ersten Ausgabe unserer Schülerzeitung, die ihr von nun an bis auf weiteres an dieser Stelle lesen könnt. Wir möchten euch mit aktuellen und hoffentlich für euch interessanten Themen versorgen. Gerne greifen wir dazu auch Themenvorschläge von euch auf. Bitte sendet uns doch unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. eure Anregungen.

Wir haben uns entschlossen, die aktuellen, d. h. neuen Inhalte, an den Anfang der Schülerzeitung zu stellen. Die älteren Beiträge verschieben sich somit nach hinten.

"Kostenloser" öffentlicher Nahverkehr?

Oft wird so manches versprochen von der Politik. Eine gewisse Portion Skepsis ist also angebracht, wenn Politiker Versprechungen machen oder tolle Lösungen in Sichtweite rücken. Also auch beim Thema "Öffentlicher Nahverkehr-kostenlos!" Wenn man für die Busse und Bahnen nicht mehr zahlen muss, bzw. die Eltern nicht mehr zahlen müssen, ist das erst einmal toll. Jedoch, so weiß man aus dem Physikunterricht: Es gibt kein Perpetuum mobile. Man muss Energie in eine Sache stecken, um das Gewünschte zu erhalten. So verhält es sich auch bei dem tollen Vorschlag, den öffentlichen Nahverkehr kostenlos zu machen. "Kostenlos", dahinter verbirg sich: Man braucht keinen Fahrschein, das Geld bzw. die Gebühren werden eingezogen. Zudem werden die Kosten des Betriebs der Busse und Bahnen einfach auf alle Bürger umgelagert.  Es würden alle Bürger Berlins zahlen, so wie eine Steuer, man merkt es kaum, das etwas weniger Geld auf dem Konto ist. Ganz ähnlich, wie bei den Rundfunkgebühren. Da dann Alle zahlen, auch die Autofahrer und Radfahrer wäre es dann eine kleinerer Betrag, der gezahlt würde. Man kann meinen,das ist ja eigentlich ungerecht! So schreibt auch Felix Weidermann in FREITAG vom 7.10.2015: "Schließlich steigen nicht nur Autofahrer um, sondern auch Fußgänger und Radfahrer, die sich ganz ohne Emissionen fortbewegen." Die Gegenseite argmumentiert, dass dadurch, dass weniger Autos unterwegs wären (als Folge der Maßnahme), sich die Fortbewegung für Fußgänger und Radler verbessern würde. 

Die wirtschaftliche Seite wäre also eine Art Umverteilung der Kosten. Diejenigen, die ein Auto haben, -meistens die wohlhabenderen würden für die Leute einen Teil der Nahverkehrskosten tragen, die weniger Geld haben. Dies zum wirtschaftlichen Aspekt.
Der andere Aspekt ist der öklogische. Dadurch, dass die Nutzung von Bussen und Bahnen güntiger würde, -für die meisten jedenfalls-, würden auch mehr Leute die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Auch viele Autofahrer würden umsteigen, vermutet man.
Andere Städte haben bereits Erfahrungen mit diesem Ansatz gemacht. So ist das "kostenlose" Angebot in Seattle und Portland(beide USA) eingestellt worden. Nach immerhin 40 Jahren. Das Angebot wäre nicht mehr zu finanzieren gewesen, heißt es im TAGESSPIEGEL vom 12.3.13.
Natürlich ist jede Stadt anders, zudem unterscheiden sich auch die Länder, wenn man z.B. USA und Deutschland vergleicht, hinsichtlich Altersstruktur und Sozialstruktur und Wirtschaftskraft der Bevölrkerung.  

Fazit: Eigentlich könnte man einen Versuch starten und den von Allen öffentlichen Nahverkehr einmal testen. Aber vielleicht unter der Überschirft "Farhscheinloser, umlagefinanzierter" öffentlicher Nahverkehr.

Mitarbeit Aysegül und Lale

Nahost-Konflikt. Eine knappe Beschreibung der geschichtlichen Hintergründe

Nach einer kleinen Umfrage an unerer Schule, was den der Nahost-Konflikt sei, waren wir dann doch überrascht, dass viele Schüler mit dem Begriff nichts anzufangen wussten. Um eine Grundlage bereitzustellen für das anstehende Theaterstück zu diesem Thema, haben wir ein paar Informationen zusammen getragen. 

Der Nahost-Konflikt geht auf die Änderung der geografischen Verhätlnisse  im Nahen Osten vom 16.Jahrhundert bis 1917 zurück. Damals gehörte Palästina zum Osmanischen Reich. Bereits vor dem Ende des Osmanischen Reiches hatten die Westmächte England, Frankreich, Spanien und Italien begonnen, ihre Einflusssphären abzustecken. 


Mit dem Aufkommen des Zionismus als Sammelbewegung für vertriebene Juden in alles Welt hatte sich eine starke politische Bewegung geschaffen. Nachdem sich die Bewegung sich zuerst auf Argentinien als mögliche zukünftige Heimat konzentriert hatte, hatte man später Palästina als geeignetes Siedlungsgebiet ins Auge gefasst.  Nach dem 8. Zionistenkongress begann dann nach 1907 die Ansiedlung jüdischer Emigranten in Palästina. Die Ansiedlung in Jerusalem und der steigende Landkauf führten dann zu gewalttätigen Protesten der arabischen Einwohner. Die jüdischen Siedler reagierten mit der Gründung einer paramilitärischen Einheit, dem Vorläufer der israelischen Armee. Nach dem 1. Weltkrieg machten die Westmächte den arabischen Bewohnern und den jüdischen Siedlern Versprechungen hinsichtlich ihres jeweiligen Anspruches, hielten sich aber nicht daran, das Versprechen auch einzulösen. Diese ungeregelte Situation führte dann zu einer wachsenden Rivalität zwischen Arabern und Juden. 
Der Holocaust, also die Ermordung von Millionen von Juden unter den Nazis führte dann dazu, dass viele Juden nach Palästina kamen und dort die Gründung eines eigenen Staates ins Auge fassten.

Großbritannien übergab nach Beendigung des 2. Weltkrieges sein Mandat über Palästina an die Vereinten Nationen. Die Generalversammlung beschloss dann den Teilungsplan in einen jüdischen und einen arabischen Staat. Große Teile der jüdischen Bevölkerung akzeptierten den Plan, während arabische Führer ihn ablehnten. Am 14. Mai 1948 wurde dann der Staat Israel gegründet. Nach der Gründung Israels uferte der bewaffnete Konflikt zwischen fünf arabischen Staaten und Israel aus. Er hält bis heute den Nahen Osten und zeitweilig die Welt in einem Alarmzustand. 

Quelle: Wikipedia


Einen interessanten Ansatz zur Verständigung von Plästinensern und Juden zeichnet das Filmprojekt 

Hass und Hoffnung, Originaltitel "Promises" von B.Z. Goldberg aus dem Jahre 2001 aus.

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 www.promisesprojekt.org

Fragen an die Leiter des Theaterprojekts zum geplanten Stück zum Thema "Nahostkonflikt"

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Zur baldigen Permiere des Theaterstückes zum Nahostkonflikt wurden Interviews durchgeführt. Wir von der Schülerzeitungsredaktion möchten damit die Beweggründe mitteilen, die zur Teilnahme an der AG, zur Wahl des Themas und zu den Zielsetzungen geführt haben.

Die Antworten der Leiter der Theater-AG auf unsere Fragen

SZ: Wer hat die Idee für das Theaterstück zum Nahostkonflikt gehabt?

Anja: Die Idee hatte Fabian Saunedler vom Jüdischen Museum.

SZ: Wie stellen Sie solch einen vielschichtigen und schwierigen Sachverhalt im Spiel dar?

Anja: Wir nutzen dazu Improvisation, Kongresssituation und das gemeinsame Essen.

SZ: Arbeiten Sie nur an Schulen oder auch mit Erwachsenen?

Anja: Ich arbeite auch mit Erwachsenen. Hendrik: Bin auch am Stadttheater.

SZ: Wie ist es überhaupt mit Schülern, solch eine Aufführung durchzuführen? Welche Unterschiede gibt es beim Proben, im Vergleich mit Erwachsenen?

Die Phantasie der Kinder unterscheidet sich von der der Erwachsenen. Und manchmal gibt es Disziplinierungsprobleme.

SZ: Meinen Sie, dass man mit solch einem Stück etwas erreichen kann?

Ja, die Schulkultur verbessern und das Nachdenken bei den Kindern anregen. Und Respekt!

SZ: Wie motiviert sind die Schüler? Wie halten Sie die Schüler bei der Stange?

Theater = Unterricht. Die Motivation entsteht über das Spiel. Die aktuelle Klasse macht schon das 3. Projekt mit uns.

SZ: Was bringt es den Schülern, an einer Theater-AG/Workshop teilzunehmen?

Entscheidungsfindung für Konzept und Tätigkeit.

SZ: Wie sind Sie selber zum Theater gekommen?

Über Schauspielstudium. Bühnenbild-/Kostümstudium und Kunst.

Glauben Sie, dass man mit Theater etwas in der Welt zum Positiven verändern kann?

Ja! Die Umgangsformen zwischen den Menschen können durchs Spiel verbessert werden. Von wegen "Nachspielen der Wirklichkeit!".




Fragen an Frau Wendel zum Theaterprojekt "Nahostkonflikt"

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Frau Wendel engagiert sich an unserer Schule sehr für das Theater. Sie stand uns als Ansprechpartnerin für das Theaterprojekt zur Verfügung.

SZ:  Frau Wendel, wir haben gehört, das sich das Theaterstück, das kurz vor den Ferien Premiere hat, um den Nahostkonflikt dreht. Wer hat die Idee gehabt, sich diesem aktuellen, vielschichtigen und schwierigen Thema zu widmen?

Frau Wendel: Die Idee kam in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum. Das Jüdische Museum ist Kooperationspartner unserer Schule. Diese sehr ertragreiche Zusammenarbeit geht auf den Namensgeber unserer Schule zurück. Refik Veseli hatte während der Nazizeit jüdische Kinder verborgen und dadurch vor dem Tod gerettet.

SZ: Wie kommt das Thema bei den Schülern an? Können sie etwas mit dem Thema anfangen?

Frau Wendel: Das Thema kommt besonders bei den älteren Jahrgängen und bei den arabischstämmigen Schülern gut an. Sie interessieren sich für die Hintergründe dieses langwierigen Konflikts.
Es fanden an unserer Schule bereits Workshops statt, die das Thema Vorurteile zum Inhalt hatten. In Zusammenarbeit mit KIgA, der Kreuzberger Initiave gegen Antisemitismus wurde mit der neunten Klasse an diesem Thema gearbeitet. Vorurteile spielen natürlich auch beim Nahost-Konflikt eine tragende Rolle.

SZ: Vom 4. bis zum 15. Juli finden die Proben statt. Premiere soll am 15. Juli sein. Halten die Schüler die lange Vorbereitungszeit durch? Die Proben gehen doch über mehrere Stunden am Tag.

Frau Wendel: Ob die Schüler die lange Vorbereitungszeit durchhalten, kann man nicht mit absoluter Sicherheit sagen. Die Erfahrungen mit Theaterprojekten an unserer Schule sind, was diese Fragen ambetrifft, positiv.

SZ: Haben die Leute vom Theaterprojekt bereits Erfahrung mit anderen Stücken, die an Schulen aufgeführt wurden, gemacht? Vielleicht sogar an unserer Schule?

Frau Wendel: Anja und Hendrik von Sidekicks sind seit vier Jahren an unserer Schule. Auch an Grundschulen und einer weiteren Sekundarschule sind die beiden tätig. Somit kann man annehmen, dass diese mehrjährige Erfahrung dem Projekt zu Gute kommt.

SZ: Sind auch PR oder Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt geplant?

Frau Wendel: Es wird die eine oder andere kommunikative Maßnahme, also PR oder Öffentlichkeitsarbeit, geben. Dies wird jedoch erst auf dem Treffen beim Jüdischen Museum erörtert.

SZ: Frau Wendel, Sie unterrichten Deutsch, Biologie und Ethik an unserer Schule. Behandeln Sie den Nahostkonflikt auch im Ethik-Unterricht?

Frau Wendel: Ich unterrichte Ethik im Augenblick flankierend. Ein Kollege könnte jetzt eine bessere Antwort geben als ich es kann. Wir behandeln  den derzeitigen rechtsradikalen Trend im Unterricht. Ein Thema, das nicht so weit entfernt ist vom Nahostkonflikt.

SZ: Glauben Sie daran, das man mit Theater die Welt verändern kann?

Frau Wendel: Alle Formen der Kunst, ob Theater, Literatur, Musik oder Malerei können etwas im Einzelnen bewirken, wenn sich derjenige darauf einlässt. Einzelne können dann wiederum die Masse beeinflussen. Siehe Brechts Theater.

SZ: Vielen Dank für das Gepräch, Frau Wendel.

Das Interview führten Aysegül, Laale, Nora-Selina und Saadet-Gül.

Premiere des Theaterstückes zum Nahostkonflikt

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Ab dem 4. Juli laufen die Proben für das Theaterstück zum Thema Nahost-Konflikt an unserer Schule. Das Projekt wird gemanagt von SIDEViews e.V. Wer es noch nicht weiß: SIDEViews e.V. baut an unserer Schule ein Theaterprofil auf. Wir von der Schülerzeitungsredatkion wünschen dem aktuellen und schwierigen Thema gutes Gelingen und viele begeisterte Zuschauer.

Praktikum der achten Klassen

Die Praktikumszeit für die achten Klassen ist bereits wieder zu Ende. An dieser Stelle zwei Berichte über die einwöchige Zeit im Berufsleben. 

Praktikum in einem Reisebüro

Mein Praktikum habe ich in einem Reisebüro am Mehringdamm absolviert. Mein Arbeitstag begann um 10 Uhr und endete um 16 Uhr. Die Atmosphäre war schön. Ich habe Kunden persönlich und am Telefon beraten. Die Tickets, die reserviert wurden, habe ich manchmal zu den Kunden nach Hause gebracht. Ich war sozusagen der Postbote. Schwer war das Praktikum nicht, eher amüsant. Doch als Beruf kann ich es mir nicht vorstellen.
Dana Shamma

Praktikum beim Friseur

Mein Praktikum habe ich beim Friseur gemacht. Anfangs hatte ich mich eigentlich sehr gefreut, doch nach einer Zeit merkte ich, dass es nichts zu tun gab. Dann durfte ich nur Handtücher falten und sie einsammeln, Sachen einräumen, mit den Kunden reden und die Küche sauber machen. Beim nächsten Mal würde ich einen Praktikumsplatz suchen, bei dem ich auch die richtige Tätigkeit kennen lerne. So kann ich nur sagen, dass ich nicht Friseur werden will.
Saadet Gül Akdas

Praktikum beim Unfallchirurgen

Mein Praktikum bei einem Unfallmediziner war interessant. Meine Freundin und ich, wir waren gemeinsam dabei, wie Patienten, die sich verletz hatten, behandelt wurden.

Wir nahmen auch an Operationen teil, z. B. gab es Kniespiegelung, dabei sahen wir durch die Kamera, die der Arzt in das Knie des Patienten getan hatte, wo die Ursachen der Schmerzen liegen. Nach den Operationen halfen wir den Patienten.

Ich ging oft früh zu meinem Praktikumsplatz, jeder Mittwoch ist OP-Tag und am Donnerstag hatte ich mit Aysegül die Mittagsschicht.

Es gefiel mir sehr dort, da der Arzt uns bei jeder Behandlung erklärte, um welche Verletzung es sich handelt und welche Schmerzen dadurch verursacht werden.
Lale Klasse 8.3

Praktikum in der Kita

Mein Name ist Dilara Sari. Ich besuche die Klasse 8.3 und habe mein Praktikum im Kindergarten in der Puschkinallee in Treptow gemacht.

Zu meinen Aufgaben zählte es, die Kinder zu betreuen und mit ihnen zu spielen. Mir hat es besonders gut gefallen, spielerisch mit den Kindern die Zeit zu verbringen. Die Zeit ist so schnell vergangen, die Freude der Kinder fand ich ansteckend. Ich würde gerne einmal im Kindergarten arbeiten.
Dilara Sari

Beim Unfallchirurgen

Mein Name ist Aysegül Iscan und ich besuche die Klasse 8.3. Mein einwöchiges Praktikum habe ich in einer chirurgischen Praxis absolviert. Es war keine ästhetische Chirurgie sondern Unfallchirurgie.
Der spannendste Tag war der Mittwoch. Da gab es sechs Operationen und ich war leider nur bei zwei Operationen dabei und habe zugeschaut, bei den übrigen wurde mir schlecht.
Es war sehr spannend, vorne an der Rezeption durften wir durften wir ans Telefon gehen und die Patienten versorgen.
Meine normalen Aufgaben waren: wenn Pflaster, Verbände und Spritzen etc verbraucht waren, mussten wir sie auffüllen. Zudem Kaffee kochen, mit dem Arzt die Patienten behandeln. Dabei hat uns der Arzt immer erklärt, was für ein Unfall es war und wie die Behandlung aussehen sollte.
Aysegül Iscan


Style - Stil - Schönheit - Ästhetik

Was ist eigentlich Style?

In den Raum geworfen, was denn eigentlich Style sei, erwähnten die AG-Teilnehmer Musikrichtungen, wie Hip Hop. Schaut man sich nun einmal den Hip Hop-Style an, so kann man zu dem Eindruck gelangen, hier wird ein style oder eher eine Kultur aufgebaut, die sich als Gegenkultur zur etablierten (Musik)-Welt versteht. Begriffe, wie Gangsta oder das der besonders rohe Sitl der Texte unterstreichen diesen Eindruck.
Entspricht nun der Hip Hop-Style dem Stil, wie man ihn aus dem küntlerisch-kulturellen Schaffen kennt? Diese Frage ist zu bejahen, wenn man der Stil-Definition folgt, dass Stil eine charakteristisch ausgeprägte Erscheinunsform1 sei. Stil hat also nur mittelbar etwas zu tun mit Ästhetik. Manchmal ist Style auch eine Gegen-Ästhetik, so wie man das beim Hip Hop-Style beobachten kann.
Ist Ästhetik2 nun immer die Orientierung am Schönen? Was ist mit Schönheit gemeint? Geflügelte Worte, wie "Schönheit liegt im Auge des Betrachters" fallen einem da ein. Interessant ist die Vorgabe im Islam, die Lale herausgearbeitet hat. Danach handelt man der Religion entsprechend, wenn man sich "schön" kleidet, das sei halal, also salopp gesagt in Ordnung. Andererseits seien Schönheitsoperationen nicht hallal, also haram. Denn in Ordnung seien nur Operationen, die unvermeidbar sind, um das Weiterleben des Patienten zu ermöglichen. Schönheits-Operationen dagegen seien eine Folge mangelder Ehrfurcht vor dem Schöpfer.
Bei diesem kleinen Exkurs wird vielleicht deutlich, dass auch beim aktuellen Begriff des Style eine Orientierung am festen Begriff der Schönheit/Ästhetik nicht notwendig ist. Es gilt eher die Eigenschaft der ausgeprägten Erscheinungsform als Merkmal von Style. Diese ist ja dann auch besonders gut zu erkennen, was Wahrnehmbarkeit bedeutet(Ursprung des Begriffs Ästhetik). Also kann Hip Hop-Style ästhetisch sein.

Dank an Lale und Dilara


zu1:in: Der kleine Wahrig

zu 2: Ästhetik kommt von griech. aisthesis und meint Wahrnehmung


Führerschein mit 16! - Geht das?

Die Frage stand letztens in der Schülerzeitungs-AG im Raum. Ab wann kann ich eigentlich einen Führerschein machen. Viele von euch wissen, dass des die Möglichkeit gibt, einen Zweirad-Führerschein mit 16 Jahren zu machen. Dies wäre dann die Fahrerlaubnis Klasse A1. Damit können Leichtkrafträder (Hubraum bis 125ccm) gefahren werden. Allerdings ist die Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt.

Wie verhält es sich nun mit dem Fahren von Autos? Manche werden sich wundern, dass es schon mit 16-einhalb Jahren möglich ist, die Führerschein-Ausbildung zu beginnen. Drei Monate vor dem 17. Geburtstag kann bereits die theoretische Führerscheinprüfung abgelegt. werden. Einen Monat vor dem 17. Geburtstag kann dann die praktische Fahrprüfubg abgelegt werden.
Wenn man dann mit dem Auto als 17-jährige/r unterwegs sein will, muss eine Begleitperson mit im Auto sitzen. Die Begleitperson muss mindestens 30 Jahre alt sein und seit 5 Jahren im Besitz eines Führerscheins Klasse B(früher Klasse 3) sein. Außerdem darf die Begleitperson nicht mehr als 1 Punkt im Verkehrszentralregister haben und natürlich keinen Alkohol getrunken haben.


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Foto: privat

Das Internet - Bilder, fremde Inhalte und Rechte daran

Viele von den älteren Jahrgängen haben bereits ein Profil bei den sozialen Netzwerken. Zudem sind auch etliche von den jüngeren, siebte Klasse, darin vertreten. Wir haben einfach einmal innerhalb der AG gefragt, ob man Bilder aus dem Internet auf seinem Profil im Internet veröffentlichen kann. Die meistem waren der Ansicht, man könne die fremden Bilder so einfach auf sein Profil stellen. Erst die Recherche im Internet bracht dann eine ganz andere Sicht auf diesen Sachverhalt zu Tage:

  • man kann Bilder, die jemand anders gemacht hat, nicht so einfach auf seinem Profil veröffentlichen. Es ist dabei egal, ob es sich beim Schöpfer des Bildes um einen Fotografen oder um eine Privatperson handelt. 
    • will man das Bild unbedingt veröffentlichen, so muss man sich um das Einverständnis des Fotografen bemühen und ggflls. eine Quellenangabe mit hinzufügen
  • hat man selber Bilder mit der Kamera gemacht und es sind andere Personen, wie z. B. Freunde auf dem Bild, so sind vor der Veröffentlichung auf dem Profil die Personen zu fragen. Sonst kann es sein, dass die abgebildeten Personen ihr Recht am eigenen Bild verletzt sehen und euch verklagen

Wer zu diesen Themen im Internet nachschaut, findet viele Hinweise zu diesem Thema. Es empfiehlt sich wirklich, sich mit diesem Sachverhalt auseinander zu setzen. Es drohen sonst Strafen in Höhe von mindesten mehreren hundert Euro.

Parfüm - wie setzt es sich zusammen und wie kann man es selber herstellen

Der Winter, der nun langsame Einzug hält, ist nicht nur unangenehm wegen der Kälte sondern auch wegen der kaum noch vorhandenen Gerüche und Düfte. Was liegt da näher, als sich Wohlgerüche selber herzustellen. Wir schauten im Internet nach und sind dabei auf viele Rezepte gestoßen, die man mit leicht erhältlichen Bestandteilen umsetzen kann. Man sollte sich jedoch zuerst mit dem grundsätzlichen Aufbau von Parüm vertraut gemacht haben.
Die Bestandteile eines Parfüms werden in drei Gruppen aufgeteilt.

  • Kopfnote
  • Herznote
  • Basisnote

Die Kopfnote ist unmittelbar in den ersten Minuten nach der Verwendung wahrnehmbar. Für gewöhnlich setzt sie sich aus leichten Duftnoten zusammen, es können jedoch auch schon Teile von Herz-u. Basisnote anklingen. Beispiele für Kopfnote sind: Bergamotte, Grapefruit, Eukalyptus, Melisse.

Die Herznote (Mittelnote) ist in den Stunden, nachdem sich die Kopfnote verflüchtigt hat, zu wahrzunehmen und bildet den eigentlichen Duftcharakter. Anis, Fenchel, Pfeffer, Teebaum, Zedernholz.

Die Basisnote enthält lang anhaltende und schwere Bestandteile. Man kann dafür Vanille, Holz, Muskat, Eichenmoos, Gabanum oder Sandelholz verwenden.

Die meisten Bestandteile lassen sich als ätherische Öle in speziellen Verkaufsläden oder im Internet käuflich zu erwerben. Zudem braucht man Alkohol, der dazu dient, die Düfte haltbar zu machen. Zudem trägt er auch dazu bei, durch seine Flüchtigkeit den Duft zu transportieren.

Viel Spaß beim Eperimentieren und Mixen des eigenen Parfüms wünschen die 7. und die 8.Klasse der Schülerzeitungs-AG.

Es gibt ja auch noch Leute, die nicht nur schnüffeln, sondern auch lesen. Für die ist vielleicht folgender Buchtip interessant.:

Patrick Süßkind: Das Parfüm - Geschichte eines Mörder, erschienen bei Diogenes, 1985.

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Fotos:privat


Praktikum - wie wir es erlebt haben

Ein Thema, das dieser Tage für die Schüler und Schülerinnen der achten Klasse aktuell ist, ist das Schnupperpraktikum. Wie dieses erste "Hineinschnuppern" in den Beruf erlebt wurde, schildern einige Schüler der 9./10.Klasse.


Praktikum von Gamze im Möbelgeschäft

Mein erstes Praktikum war im Jahre 2014. Diesen Praktikumsplatz (Ersin Möbel) habe ich durch Vermittlung durch meinen Vater bekommen.
Ich habe dort sehr viel Schönes erlebt, wie z.B. Verkauf, die Buchhaltung, die Stoffsortierung usw.: Ich fand es sehr lustig und interessant, mich mit Kunden und Kundinnen zu unterhalten. Wir haben z.B. über mein persönliches Leben gesprochen oder über deren persönliches Leben.
Sie haben mich auch sehr gut versorgt. Sie haben mir täglich frisches warmes Essen vorbereitet, wir hatten auch immer warmen Tee da.
Gamze

Praktikum von Medine im Kindergarten

Mein erstes richtiges Praktikum war im Januar 2013 in einer Kita. Die Kita gehört einer Bekannten und darum war es leicht, mich annehmen zu lassen.
Ich habe einen Lebenslauf, Bewerbung und mein letztes Zeugnis persönlich vorbei gebracht. An meinem ersten Tag war ich nicht gerade sehr auffällig, weil ich mir einen Eindruck verschaffen wollte, wie es hier so abläuft.
Nach und nach habe ich mich mehr und mehr an die Kinder gewöhnt, so wie die auch.
Es hat Spaß gemacht, mit den Kindern zu malen, zu basteln und zu kneten. Wir sind auch sehr oft zum Spielplatz gegangen. Natürlich, als Praktikantin hat man es immer schwerer, weil man manchmal Sachen machen sollte, was man gar nicht gedacht hat, wie z.B. Müll raus bringen, Teller abräumen und manchmal Einkaufen gehen. Wenn man merkt, dass Dir Unrecht getan wird, solltest du das auch sagen und es wird meistens besser.
Es war sehr schön, dort gearbeitet zu haben und man vermisst auch die Kinder sehr. An meinem letzten Tag habe ich den Kindern Muffins gemacht. worauf sich die Kinder sehr gefreut haben. Ich habe noch Erinnerungen, wie z.B. Bilder von Kindern. Die Erzieherinnen haben mir auch eine sehr gute Bewertung gegeben. Ich würde meine Ausbildung auch gerne als Kindergärtnerin machen und hoffentlich irgendwann auch mal eine eigene Kita eröffnen.
Medine

Praktikum im Supermarkt - Gülzüm

Ich habe ein Praktikum bei NORMA gemacht, als Verkäuferin. Als ich klein war, wollte ich immer Verkäuferin werden. So habe ich mal da, wo ich ab und an einkaufe, nachgefragt und die haben mich direkt ohne Bewerbung und Lebenslauf angenommen und meinen Praktikumsvertrag unterschrieben. Es hat mir schon Spaß gemacht, weil ich mit meiner Freundin zusammen gemacht hab und die Kolleginnen und Kollegen sehr nett waren. Nach einer Weile habe ich dann doch gemerkt, dass es nichts für die Zukunft ist. Also man kann das gerne als Nebenjob machen, aber meiner Meinung nach nicht als Ausbildung.
Gülzüm

Praktikum in der Kita - Semiha

Ich habe mein Praktikum selber recherchiert und dort angerufen. Ich habe dann mein dreiwöchiges Praktikum in der Kindertagesstätte absolviert. Es war schön und hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Die Kinder waren sehr nett und höflich zueinander. Ich würde gerne als Kindergärtnerin arbeiten.
Semiha

Besuch der AG Nähen von Frau Douka durch die Schülerzeitungs-Redaktion

Von den AGs, die an unserer Schule angeboten werden, findet eine in der unmittelbaren Nachbarschaft des Computer-Raumes. Es ist die AG Nähen/Schneiderei. Frau Douka leitet diese AG, die sich ganz oben im Schulgebäude befindet.

Wir, Lale(L), Ayschegül(A) und Dilara(D), besuchten die AG. Alle Teilnehmer waren beschäftigt, arbeiteten an ihren Projekten.

A u.D.: Warum habt Ihr die AG "Nähen" gewählt?

Teilnehmer(T): Aus Neugier und aus Interesse an den Möglichkeiten, verschiedene Dinge zu nähen.

A.u.D: Was näht Ihr? Kleidung oder etwas anderes?

T: Alles, was aus Stoff ist.

A. u.D: Macht das Spaß?

T. Ja, es macht viel Spaß!

A.u.D: Was bringt es Euch?

T: Neue Kissen, neue Kleidungen.

A.u. D: Macht Ihr auch Geschenke für Freunde und Eltern?

T: Manchmal schon. Meistens jedoch machen wir was für uns selber.

A. u. D: Könnte Ihr euch vorstellen, dass Ihr einmal beruflich etwas Ähnliches macht?

T: Vielleicht Schneider werden!

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Frau Douka leitet die AG "Nähen". Lale(L) führte das Interview.


L: Wie sind Sie selber zum Nähen gekommen?

Fr. Douka: Ich habe bereits angefangen, selber Sachen zu nähen, als ich noch jung war. Nach der Rente wollte ich wieder anfangen, aber alleine machte es mir keinen Spaß. So bin dazu gekommen, den Kurs anzubieten.

L: Was erfordert die Teilnahme an der AG "Nähen"?

Fr. Douka: Geduld!

L: Was war das bisher Tollste, was Schüler in Ihrer AG angefertigt haben?

Fr. Douka: Die Sachen, die Benjamin für cosplay angefertigt hat!

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Fotos zeigen Teilnehmer der AG Nähen oder Gegenstände aus dieser AG

L.: Was lernen die Schüler über das Nähen hinaus?

Fr. Douka: Sie lernen Geometrie, bzw. Teile der Mathematik, wie räumliches Denken, schneidern und zeichnen.

L: Man hat den Eindruck, dass die Schüler sehr konzentriert bei der Arbeit sind. Wie schaffen Sie das?

Fr. Douka: Die Schüler sind konzentriert, weil sie ihre Sachen fertigstellen wollen!

L: Vielen Dank, Frau Douka für das Interview!

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Der Kurs(10.Klasse)  hat sich für das Thema Flüchtlinge als ersten Beitrag auf dieser Seite entschieden. 



Flüchtlinge/Asylgesetz der Bundesrepublik

Wem steht nun in Deutschland Asyl zu? Hierzu sieht das Grundgesetz der Bundersrepublik Deutschland vor:

Politisch Verfolgte genießen Asylrecht. (Artikel 16 Grundgesetz)

Geprüft werden muss also dann, wer politisch verfolgt ist, oder wessen Leben aus einem anderen Grund in seiner Heimat bedroht ist.

In der derzeitigen Situation mit den Flüchtlingsbewegungen aus Syrien ist die Prüfung nach den Kriterien des Asylgesetzes für Syrer erst einmal außer Kraft gesetzt.

Aufgrund der großen Anzahl der Asylsuchenden will die EU die Zahl der sicheren Herkunftsstaaten, Staaten also, deren Bürger nicht mehr einfach Asyl beantragen können, ausweiten. Der Balkan soll als sicheres Herkunftsland eingestuft werden. So wird gewährleistet, dass in Zukunft nur denen das Recht auf Asyl gewährt wird, denen es auch zusteht. Personen aus sicheren Herkunftsländern, die aus wirtschaftlichen Gründen Asyl beantragen, wird dieses Recht dann nicht mehr gewährt.

Viele Bilder zeigen lange wartende und enttäuschte Flüchtlinge in Deutschland. Wie ist dies zu erklären, wenn der Staat das Asylrecht doch achtet?

Schaut man in die Presse, so gewinnt man den Eindruck, dass die Versorgung der Flüchtlinge mit Unterkünften ein organisatorisches Problem darstellt, also keines ist, das auf Nichtbeachtung des Asylrechts schließen lassen würde.

Hierzu:

Die Berliner Sozialverwaltung bemüht sich nach eigenen Angaben genügend Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Als Notaufnahmeeinrichtungen sind unter anderem drei Hangars des ehemaligen Flughafens Tempelhof, die Halle 26 des Messegeländes und eine ehemalige Kaserne in Spandau eingerichtet. (rbb-aktuell, 2.1.15)

oder auch

In Brandenburg können(Stand 3.9.15) angesichts der steigenden Prognosen einge Kommunen nach Angaben des Sozialministeriums nicht schnell genug reguläre Unterkünfte bereitstellen. (rbb-onine, 20.10.15)

Beitrag wird ergänzt...(AG Schülerzeitung_10.Klasse)



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Interview mit Murat Ersen (Muhabbet) v. Aysegül

Aysegül: Sie sind in Köln geboren. Fühlen Sie sich dort wohl oder würden Sie lieber in Berlin leben?

Murat: Ich liebe Köln und Köln wird immer die Nr. 1 Heimatstadt für mich bleiben. Es ist auf jeden Fall nicht egal, aus welchem Land meine Eltern kommen. aber es ist ein Hauch wichtiger, dass ich in Köln geboren wurde.

Aysegül: Wann hat sich die Idee entwickelt, Sänger werden zu wollen?

Murat: Ich habe mit vier wohl schon druchgehend gesungen, aber den Entschluss, Sänger zu werden, habe ich mit elf gefasst. Mein Bruder, der zwei Jahre älter ist, hat mich sehr motiviert und inspiriert.

Aysegül: Haben Sie Vorbilder gehabt, denen Sie nachgeeifert haben?

Murat: Musikalisch habe ich viele Inspirationen, aber menschlich dienen mir Jacky Chan und Will Smith als Vorbilder.

Aysegül: Wie sahen Ihre Schritte in der Karriere aus?

Murat: Ich habe Nichts geplant und ich mag es auch nicht , da das echte Gefühl darunter leidet. Meine Karriere beruht auf reiner Intuition, d.h. bei mir geht es immer nur nach Energie. Wenn Menschen das Böse in sich hochgezüchtet haben, dann halte ich mich von ihnen fern und bei Menschen mit Engels-Seelen gehe ich auf.:)

Aysegül: Wie wird man bekannter Sänger?

Murat: Keine Ahnung!

Aysegül: Sie singen in Deutsch-Türkisch. Welche Sprache mögen Sie lieber?

Murat: Ich liebe die Töne der Musik und die Sprache dient mir nur als Bote. Deshalb ist mir die Sprache nicht so wichtig, wie die Melodien.

Aysegül: Ist es ein Problem für Sie, wenn Sie mit einer Freundlin oder Freund gesehen werden und Sie praktisch keine Privatsphäre mehr haben?

Murat: Ich liebe es mit Menschen zu reden und auf die meisten ihrer Wünsche einzugehen. Deshalb fühle ich mich so gut wie nie belästigt.

Aysegül: Was würden Sie einer Schülerin oder einem Schüler empfehlen. die/der Sänger werden will?

Murat: Singen ist kein Beruf - Sänger zu werden, sollte kein Ziel sein. Ich produziere von Audio bis zum visuellen Bereich alles in einem eigenen Team. Die Musik zu meinen Liedern produziere ich auch selber. Also, wie gesagt, nur Sänger werden zu wollen, ist keine gute Aussicht. Es geht um den Traum, den man hegt, denn dann ist man als selbstständiger Bäcker genauso glücklich, wie als "Star":

Aysegül: Herzlichen Dank für das aufschlussreiche Interview!


Die Saz-AG bei Herrn Karisma

Wer nun vorhat Murat Ersen nachzueifern, sollte vielleicht von der Möglichkeit Gebrauch machen, die Saz-AG bei Herrn Karisma zu besuchen. Beim ihm kann man erste Schritte machen auf dem Weg, das Instrument Saz zu beherrschen und vor allen Dingen Noten lernen. 

Interview mit Herrn Karisma von Aysegül, Nora-Selina

Herr Karisma leiter seit drei Jahren die Saz-AG an unserer Schule. Die Saz gehört zu den Langhalslauten und ist vom Balkan bis Afghanistan verbreitet. Er hat das Instrument an der deutsch-türkischen Akademie in Berlin-Schöneberg studiert.

Wir sind Aysegül und Nora und führten das Interview mit Herrn Cemal Karisma am 16.9. durch.

Aysegül u. Nora: Wie sind Sie dazu gekommen, Saz zu spielen?

Cemal Karisma: Ich hatte eine CD. Der Klang des Instruments hat mich von Anfang an begeistert.

A. u. N.: Wie alt waren Sie, als Sie begonnen haben, das Instrument zu spielen?

C.K.: Ich war zwölf.

A.u. N.: Muss man Noten können, um das Instrument zu spielen?

C.K: Ja, sollte man können. Ich habe zuerst versucht, ohne Noten zu spielen. Dann jedoch habe ich eingesehen, dass Notenkenntnisse erforderlich sind.

A. u. N.: Wo ist das Instrument beheimatet?

C.K.: Das Instrument kommt aus Mittelasien. 

A. u. N.: Wie ist es für Sie, das Instrument zu spielen?

C.K.; Man freut sich, das Instrument zu spielen.

A.u. N: Was halten Sie davon, dass der Musik-Unterricht an Schulen nur eine untergeordnete Rollen spielt?

C.K.: Ich finde das sehr schade. Ich bin der Meinung, dass die Musik die Menschen verbindet, und deshalb sollte Musik an den Schulen eine größere Rolle spielen. Beonders auch das Spielen des Instruments.

A. u.N.: ist es schwer, das Instrument zu beherrschen?

C.K.: Die ersten drei Monate sind schwer. Ich habe fünf Jahre geübt, jede Woche zwei Mal.

A.u. N: Wie viele Jahre braucht man, um das Instrument zu beherrschen?

C.K. : Ungrfähr drei Jahre.

A.u. N: Geben Sie auch Konzerte?

C.K.: Bei der CDU habe ich gespielt und auf Schulfesten.

A. u. N: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, an der Refik-Veseli-Schule eine AG zu leiten?

C.K.: Ich habe ein Konzert auf dem Schulhof gegeben. Die Lehrer und Schüler waren sehr zufrieden. Seitdem führe ich die AG an der Schule.

A. u. N.: Herr Karisma, vielen Dank für das Interview!

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