THEATER [bietet] RAUM

Projektzeitraum: 01.09.2012-19.06.2013


Zur Dokumentation

 

Innerhalb des Schuljahres 2012/13 haben 8-12 SchülerInnen des 8. Jahrgangs in der  Theater AG THEATER [bietet] RAUM das Medium Theater auf ganz vielfältige Weise kennenlernen.

Susanne Knor-Petersen (Lehrerin) und Dirk Dreißen (Theaterpädagoge) haben die AG über das Schuljahr hinweg angeleitet. Laura Klatt (Theaterpädagogin) hat die Gruppe vor allem in 2 Projektwochen, zu Beginn und am Ende des Schuljahres, in Kooperation mit dem GRIPS Theater begleitet.

Das Angebot richtete sich vorrangig an I- Schüler, wurde aber auch von anderen Schülern wahrgenommen. Ziele waren vor allem eine Stärkung des Selbstvertrauens, der sozialen Kompetenzen und die Unterstützung von Teamfähigkeiten. Im Spiel verbesserten sich die Sprachkompetenzen und sie entwickelten ein Bewusstsein für ihren Körper. In der Zusammenarbeit mit dem GRIPS-Theater konnten sie verschiedene Gewerke besuchen und die Mitarbeiter interviewen. Dabei stellten sie fest, dass Absprachen wichtig für die Produktion eines gemeinsamen Ziels waren und im Theater das Wiederholen von Inhalten ausschlaggebend für das Ergebnis eines Stückes ist.

 

In den 1x wöchentlichen Treffen von 2 Stunden stellte sich schnell heraus, dass das eigenständige Finden von Spielsituationen der Gruppe am ehesten gerecht wurde. In Improvisationsübungen brachten die Schüler ihre eigenen Ideen ein. Diese wurden verknüpft mit ihrem Wissen über das Theater, das die SchülerInnen durch Gespräche mit den unterschiedlichen Mitarbeitern erlangten.

Die Improvisationen wurden durch Dirk Dreißen und Laura Klatt angeleitet und verschiedene Aufgabenbereiche verteilt: z.B. Regisseur, Schauspieler, Requisiteur, Kritiker, Kameramann.

Dirk Dreißen brachte zu jedem Termin eine Kamera mit, mit der die Improvisationen aufgenommen wurden, um das Spiel zu erläutern und gemeinsam zu reflektieren.

Am Ende des Schuljahres wurde die letzte Projektwoche in den Räumen des GRIPS, als außerschulischem Lernort durchgeführt. Thema waren die Gewerke am Theater und die selbstständige Erkundung des Ortes. Als Vorbereitung formulierten die SchülerInnen selbständig Berufsfelder und präsentierten diese in der Gruppe. In einem nächsten Schritt wurden die Berufe nachgespielt.

In der Projektwoche wurden sämtliche Berufe in den entsprechenden Räumlichkeiten nachgespielt und aufgezeichnet. Moderatoren stellten in einem kurzen Steckbrief die jeweiligen Tätigkeiten des Berufes vor.

Der Film wurde geschnitten, mit den Schülern angeschaut und nachbereitet.

Die gefilmten Berufe werden nun von den SchülerInnen im Assembly vorgestellt (Job Soap). Erweitert wird die Präsentation um einen ausführlichen Steckbrief der dargestellten Berufe.

 

 
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