Pilot-Theaterprojekt:

Warum ist es so schwer über Liebe zu sprechen?

Projektzeitraum: 11.02.2013 – 19.06.2013


Zur Dokumentation

                                       

Am Freitag den 8. März 2013 hat die Klasse 7/2 im Rahmen des 1-monatigen Pilot-Theaterprojektes „Warum ist es so schwer über Liebe zu sprechen“ an der ISS Skalitzer Str. ihre schulinterne Premiere gezeigt.

Es haben 4 Aufführungen stattgefunden, sowie eine Aufführung für die Eltern und Geschwister.

Die SchülerInnen haben gemeinsam mit ihren LehrerInnen Dorothea Utz und Andreas Päpke, sowie der Regisseurin und Schauspielerin Anja Scheffer, der Regieassistentin Christine Rieth und dem Bühnenbildner Hendrik Scheel das Theaterstück entwickelt und ein Bühnen- und Kostümbild entworfen.

                     

Ausgehend vom Begriff Liebe wurde die deutsche Sprache in ihren unterschiedlichen Facetten (Kunstsprache, Hochsprache, Kiezsprache, Rap-Sprache u.a.) untersucht. Textfragmente aus der klassischen Literatur wurden ebenso zum Ausgangsmaterial für die Stückentwicklung, wie selbstgeschriebene Gedichte oder Rap-Songs. Spielerisch wurden Sprachrhythmus, Metrik und Satzbau mit Hilfe von Improvisationen in konkrete Spielsituationen verwandelt und weiterentwickelt, bis ein kleines Theaterstück daraus erwuchs.

Die Wiederaufnahmen im April, für umliegende Grundschulen waren ebenfalls ein Erfolg, wir konnten weitere 4 Mal das Stück zeigen. Auch auf dem Schulfest führten wir es für Interessierte auf.

In den nachfolgenden Monaten erlebten die KlassenlehrerInnen, dass sich in der Gruppe einiges verändert hatte. So z.B. ein positiv veränderte Präsenz von Sprache und Körper: die SchülerInnen passen aufeinander auf und unterstützen sich gegenseitig, was sich widerum positiv auf die Gruppendynamik auswirkt. 

Aus diesem Grund werden wir in den kommenden 2 Jahren zu Beginn des Schuljahres in einer 7. Klasse wieder einen Monat Theater spielen. Darüber hinaus wird in der 8. Klasse im 2. Schulhalbjahr zwei Wochen Theater gespielt, aufbauend auf den Erfahrungen aus der 7. Klasse.                    

Wir bedanken uns für die Unterstützung durch FörMig-Transfer –  Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund




 
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